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Die
griechische Mythologie erzählt:
Der Hirtengott Pan versuchte mit wenig Erfolg, den schönen
Nymphen nachzueilen. Die Nymphen flohen vor ihm und
verwandelten sich immer wieder, um ihm zu entkommen.
Auf die Nymphe Syrinx hatte es Pan besonders abgesehen.
Gerade als er sie fast "erwischt" hatte, verwandelte
sie sich in ein Schilfrohr. Pan nahm dieses Rohr, schnitt
es in verschieden lange Stücke und baute daraus
die erste Panflöte. Voller Sehnsucht nach Syrinx
trauerte er ihr mit seinen Tönen nach.
Die Panflöte in ihrer heute allseits bekannten
Form wurde aus dem heutigen Rumänien zu Beginn
unserer Zeitrechnung für ihre Musik verwandt und
stets weiterentwickelt.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte
das Instrument seinen ersten Höhepunkt. Zwischen
den Weltkriegen allerdings war es in Rumänien fast
ausgestorben. Erst als 1949 in Bukarest ein Folkloreinstitut
gegründet wurde, bemühte man sich wieder um
die Tradition. Die Leitung der Panflötenklasse
hatte der "Urvater" der modernen Panflöte,
Fanica Luca. Als erster Lehrer entließ er viele
hervorragende Panflötisten wie Damian Luca, Radu
Simion, Nicolai Pirvu, Constantin Dobre und den weltberühmten
Gheorghe Zamfir.
Zamfir war es, der die bis dahin 20-röhrige Panflöte
auf 22, 25, 28, ja sogar 30 Rohre vergrößerte,
um das Repertoire zu erweitern. Seither sind verschiedene
Größen üblich, die Panflöte mit
22 Rohren jedoch, welche drei Oktaven (g1 - g4) umfasst,
hat sich überall als Grundausrüstung und Hauptinstrument
der Panflötisten etabliert.
nach
Ulrich Herkenhoff
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